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Aussagen
in Literaturrezensionen ... |
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und deren wahre Bedeutung |
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Was
in Rezensionen steht
Der Autor hat
ein fulminantes Debut hingelegt.
Der Roman ist
voller Anspielungen auf Goethe, Tolstoj, Kafka und Thomas Mann.
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Was
das Geschriebene bedeutet
Der Autor hat
Glück, einen Verlag bekommen zu haben.
Lesen Sie lieber
die Originale!
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Das
überambitionierte Werk eines vielversprechenden Talents.
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Der
Autor ist viel zu jung, um wirklich gut zu sein. |
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Tiefsinnig
wie ein Roman von Dostojewski, komisch wie ein Film von Woody Allen.
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Allerweltsweisheiten,
mit mäßigem Humor serviert. |
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Der Held taumelt
von einer grotesken Episode zur nächsten.
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...
weil der Autor nur Einfälle hat, aber keine Gedanken. |
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Wenn
Sie diesen Roman zu lesen beginnen, hören Sie so schnell nicht
mehr auf! |
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... solange
Sie nicht über den Text nachdenken.
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Ein großer
Roman!
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Ein
dicker Roman |
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Einer
der bedeutendsten Romane dieser Saison! |
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Nett zu lesen,
nett zu vergessen.
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Eine
realistische Beschreibung... |
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... der Lesefähigkeit
des Publikums.
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Ein
hoch moralisches Buch. |
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... dessen
ästhetischen Wert wir gern verschweigen.
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Der
Autor nimmt seine Figuren nicht ernst. |
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Eine der Figuren
könnte ich sein. Also kann ich nicht zulassen, dass der Autor
diese Figur nicht ernst nimmt.
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Der
Autor ist zu loben, weil er sein Personal nicht denunziert.. |
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... der Leser,
der so etwas freiwillig liest, hingegen nicht.
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Ein
notwendiges Buch. |
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Auch
Rezensenten müssen leben. |