Homepage von Jürgen Kiel  
 

 
  Aussagen in Literaturrezensionen ...   ... und deren wahre Bedeutung

Was in Rezensionen steht

Der Autor hat ein fulminantes Debut hingelegt.

Der Roman ist voller Anspielungen auf Goethe, Tolstoj, Kafka und Thomas Mann.

 

Was das Geschriebene bedeutet

Der Autor hat Glück, einen Verlag bekommen zu haben.

Lesen Sie lieber die Originale!

 

  Das überambitionierte Werk eines vielversprechenden Talents.

 

Der Autor ist viel zu jung, um wirklich gut zu sein.
 

Tiefsinnig wie ein Roman von Dostojewski, komisch wie ein Film von Woody Allen.

 

Allerweltsweisheiten, mit mäßigem Humor serviert.
 

Der Held taumelt von einer grotesken Episode zur nächsten.

 

... weil der Autor nur Einfälle hat, aber keine Gedanken.
  Wenn Sie diesen Roman zu lesen beginnen, hören Sie so schnell nicht mehr auf!

... solange Sie nicht über den Text nachdenken.

 

Ein großer Roman!

 

Ein dicker Roman
  Einer der bedeutendsten Romane dieser Saison!

Nett zu lesen, nett zu vergessen.

 

  Eine realistische Beschreibung...

... der Lesefähigkeit des Publikums.

 

  Ein hoch moralisches Buch.

... dessen ästhetischen Wert wir gern verschweigen.

  Der Autor nimmt seine Figuren nicht ernst.

Eine der Figuren könnte ich sein. Also kann ich nicht zulassen, dass der Autor diese Figur nicht ernst nimmt.

 

  Der Autor ist zu loben, weil er sein Personal nicht denunziert..

... der Leser, der so etwas freiwillig liest, hingegen nicht.

  Ein notwendiges Buch. Auch Rezensenten müssen leben.